Kubus 2.9.2016

Aktuelle Termine

  • Mi | 11. Februar 2026 | 14.00 Uhr

    Leipzig, Deutsche Nationalbibliothek, Deutsches Buch- und Schriftmuseum

    Buchgeschichtliches Kolloquium zu Ehren von Mark Lehmstedt anlässlich seines 65. Geburtstages [Tagungsleitung zusammen mit Christoph Links]

    Mark Lehmstedt prägt mit seinen wissenschaftlichen Arbeiten und verlegerischen Aktivitäten die Buchgeschichte und Buchwissenschaft. Mit seiner Dissertation über Philipp Erasmus Reich, den bedeutendsten Verleger der Aufklärung, legte er den Grundstein für ein beeindruckendes Werk. Ob es um den innerdeutschen Literaturaustausch, die Rolle von Frauen im Buchwesen, die Zensur oder die Frühgeschichte des Antiquariatsbuchhandels geht – seine Arbeit zeichnet sich stets durch quellenbasierte Forschung und systematische Aufarbeitung buchhistorischer Entwicklungen aus.
    Weggefährten und Kollegen von Mark Lehmstedt stellen jeweils eine seiner Veröffentlichungen vor und erläutern, inwiefern diese unseren Wissensstand erweitert oder neue Forschung angeregt hat.

  • Do | 05. März 2026 | 18.00 Uhr

    Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Studienzentrum (Eintritt frei)

    Revolution im Leseland – Wie sich die wissenschaftlichen Bibliotheken der DDR nach dem Mauerfall neu organisierten. Buchvorstellung und Gespräch mit Lothar Ehrlich

    Nach dem Mauerfall 1989 standen auch die Bibliotheken der DDR vor einer radikalen Neuausrichtung. Gerade den
    Staats-, Landes- und Universitätsbibliotheken gelang jedoch – mit Unterstützung aus dem Westen – eine rasche und beispiellose Modernisierung. Die Lücken in den Sammlungen wurden geschlossen, die Gebäude saniert und mit zeitgemäßer Informationstechnologie ausgestattet. Diese Erneuerungsoffensive löste einen Schub aus, von dem das gesamtdeutsche Bibliothekssystem profitiert hat. Auch in personeller Hinsicht verlief die Umgestaltung bemerkenswert: Zwar wurde das Personal auf Leitungsebene streng evaluiert. Aber anders als in vielen Bereichen der Hochschulen gab es keinen starken Elitenaustausch von West nach Ost. Die Personalstärke der Belegschaften blieb relativ konstant – auch wenn die Übernahme der Angestellten in das bundesdeutsche Tarifsystem konfliktträchtig war und viele Erwartungen enttäuschte. Immerhin blieb der Großteil der
    Arbeitsplätze erhalten. Während andernorts nur von Versäumnissen und Verlierern die Rede ist, belegt dieses Buch: Die wissenschaftlichen Bibliotheken nicht nur im Osten, sondern auch im Westen gehören zu den Gewinnern der Einheit. -
    Das neue Buch von Michael Knoche erscheint 2026 im Wallstein-Verlag, hat ca. 200 Seiten und kostet 24 €.

  • Mi | 11. März 2026 | 19.30 Uhr

    Oldenburg/O., Karl-Jaspers-Haus, Unter den Eichen 22

    Revolution im Leseland – Wie sich die wissenschaftlichen Bibliotheken der DDR nach dem Mauerfall neu organisierten – Buchvorstellung

    Eintritt 10,00 € /​ 7,00 €; Studierende frei

  • Fr | 20. März 2026 | 17.00 Uhr

    Leipzig, Deutscher Platz, Deutsche Nationalbibliothek/Deutsche Bücherei, Vortragsraum

    Revolution im Leseland – Wie sich die wissenschaftlichen Bibliotheken der DDR nach dem Mauerfall neu organisierten. Buchvorstellung und Gespräch mit Christoph Links

    Eintritt frei

  • Mi | 15. April 2026 | 18.00 Uhr

    Weimar, Herzogin Anna Amalia Bibliothek, Studienzentrum

    Verschwundene Verlage. Ein unbekanntes Kapitel ostdeutscher Kulturgeschichte (1945 – 1990) – Gespräch mit Christoph Links über sein neues Buch

    Zum Ende der DDR gab es nur noch 78 zugelassene Verlage, obwohl von der Sowjetischen Militäradministration nach 1945 mehr als 200 eine Genehmigung erhalten hatten. Der Verlagshistoriker Christoph Links hat die Geschichte von 150 verschwundenen Verlagen recherchiert und geht in seinem Buch der Frage nach, warum und wie sie verschwanden.
    Eintritt frei

  • Do | 21. Mai 2026 | 15.00 Uhr

    Frankfurt/M. Freies Deutsches Hochstift, Arkadensaal, Großer Hirschgraben 23-25

    Die Zukunft der Privatbibliothek – Symposium

    Was tun mit den vielen Büchern, wenn man von einer großen Wohnung in eine kleinere zieht, wenn man alt wird oder einen Nachlass aufzulösen hat? Ein Leseleben spiegelt sich darin, oft auch eine Gelehrtenkarriere, mitunter eine ganze Existenz. Doch selbst für berühmte Wissenschaftler und Künstler ist es schwierig geworden, ihre Büchersammlungen weiterzugeben – und wenn, dann gelingt es nur in Teilen. Lösungen für das Problem gibt es offenbar nur im Einzelnen, Individuellen, falls überhaupt. Dieses Thema zu erörtern, mit einigen systematischen Überlegungen zum gegenwärtigen Status der Privatbibliothek und zu deren möglicher Zukunft, ist Gegenstand dieses kleinen Symposions. Teilnehmer u.a. Anne Bohnenkamp-Renken, die Direktorin des Freien Hochstifts, der Wissenschaftshistoriker Michael Hagner, der Antiquar Wolfgang Rüger, die Journalisten Thomas Steinfeld und Lothar Müller und andere.
    (Eintritt frei)